ISO 16890: Qualität bei Filterzellen

Ob Filterzellen die ISO 16890 erfüllen, hängt von der Bauweise ab. Filterzellen in lufttechnischen Anlagen sind beim ersten Hinsehen eher unspektakuläre Baugruppen. Dennoch haben sie wichtige Aufgaben zu erfüllen und sie haben direkten Einfluss auf die bestimmungsgemäße und energieeffiziente Funktion der Anlage sowie die hygienischen Zustände im Rohrsystem. Durch die Einführung der ISO 16890 rückt die tatsächliche Leistungsfähigkeit eines Luftfilter in den Fokus.

Hauptaufgabe der Filter ist natürlich das Herausfiltern von Stäuben bis zur festegelegten Korngröße. Damit sorgen sie für saubere Luft. Gleichzeitig darf ihr Luftwiderstand aber nicht zu hoch sein. Denn das müßten die Ventilatoren mit erhöhtem Druck ausgleichen und würden damit mehr Energie verbrauchen.

Luftfilter dürfen möglichst keine Leckagen aufweisen, durch die ungefilterte Luft übertreten könnte. Und sie dürfen keinen Nährboden für Bakterien und Pilze darstellen, die die Luft biologisch verunreinigen und zur Verbreitung von Krankheitskeimen in der Anlage und im Gebäude beitragen würden.

Die neuen Felderer-Filterzellen W-Line und Microline erfüllen alle Anforderungen der ISO 16890, sind geprüft, hygienisch und energieeffizient.

Ein Systemvergleich mit älteren, herkömmlichen Filterzellen

Der Rahmen und die Falten

 

Herkömmliche Filter haben oft einen feuchtigkeitsempfindlichen Papprahmen, sind im Detail mangelhaft verarbeitet und weisen hohe Leckraten auf. Das verhindert die geforderte  Filtergüte und einen hygienisch einwandfreien Betrieb. W-Line und Microline hingegen bestehen aus vollsynthetischen Materialien, sind feuchtigkeitsbeständig, wasserabweisend und mikrobiologisch unbedenklich. Der Rahmen wird komplett aus einem neuartigen Fiberplast hergestellt. Die hochwertigen Materialien und eine genaue Fertigung sorgen für Maßhaltigkeit, Stabilität und Passform.

Häufig weisen Filterzellen breite und ungenau ausgeführte Falten auf. Daraus resultieren geringe Filterflächen, kurze Standzeiten und hohe Betriebskosten. Die neuen Filterzellen W-Line und Microline haben eine vielfach höhere Filterfläche als herkömmliche Ausführungen. Optimierte Faltenabstände ermöglichen eine gleichmäßige Durchströmung bei geringerem Differenzdruck sowie längere Standzeiten und deutlich geringere Betriebskosten.

Versteckte Lecks: Von außen unsichtbar

 

Bei der herkömmlichen Filterzelle ist das Filtermaterial am Rand häufig nur umgelegt. Das führt zu hohen Leckraten. Selten erreichen solche Ausführungen höhere Filterklassen als G4. Die neuen Filterzellen W-Line und Microline verfügen über einen partikeldichten Hot-Melt-Verbund zwischen Filtermaterial und Rahmen. Dem Luftstrom steht dadurch auch im Randbereich die volle Filterfläche zur Verfügung. Damit werden Filtergüten bis in höchste Stufen erreicht.

Faltenabstand, Faltenkontur: Garantierte Filterklassen und lange Standzeiten

 

Ältere Ausführungen weisen oft große Faltenabstände mit runden Außenkonturen auf. Dadurch wird Staub nur oberflächlich eingelagert und erreicht nicht den Faltengrund. Das verringert die Standzeiten ganz erheblich. Die Filter der W-Line und Microline haben einen scharfen V-förmigen Faltenaufbau bei gleichmäßiger Verteilung der Falten und deren Lagefixierung durch das Hot-Melt-Verfahren. Damit wird die vollständige Ausnutzung des Filtermaterials bei günstigem Differenzdruckverlauf und somit eine lange Standzeit erreicht.

Sortenreine, organische Polymere statt Metall, Glasfaser, Binde- Lösungs- und Färbemittel

 

In herkömmlichen Filterzellen sind häufig Metallstreben oder Gitter zur Stabilisierung eingesetzt. Das behindert eine umweltverträgliche sortenreine Entsorgung. Bei den Typenreihen W-Line und Microline werden sowohl für das Filtermaterial als auch für den Rahmen aus Fiberplast ausschließlich sortenreine organische Polymere verwendet. Auf Metall, Glasfaser, Binde-, Lösungs- oder Färbemittel wird komplett verzichtet. Damit können diese Bauteile umweltgerecht entsorgt bzw. völlig rückstandsfrei verbrannt werden.