Nachhaltige Logistik: Stück für Stück verkleinern wir unseren Fußabdruck

​Produkte müssen schnell geliefert werden, Dienstleistungen sofort verfügbar sein: Die Logistik trägt erheblich zum weltweiten CO2-Fußabdruck bei. Als kunden- und serviceorientiertes Unternehmen ist auch die Felderer AG keine Ausnahme, setzt sich aber aktiv mit den Klimafolgen der Branche auseinander – und handelt.

„Wir sind die Spezialisten dafür, unsere Bauteile jederzeit und überall für unsere Kunden verfügbar zu machen. Das ist gut für ihre Projekte und nicht so gut für unser Klima. Deshalb machen wir uns schon heute auf den Weg, unseren Service klimaneutral zu gestalten. Nicht bis vielleicht 2040. Einfach jetzt. Bei vollem Service“, erklärt Klaus-Philipp Felderer. So wurden konkrete Ziele für mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz formuliert und teilweise bereits umgesetzt.

Nachhaltig handeln fängt im eigenen Unternehmen an

Für einen sinnvollen Beitrag zu mehr Umweltschutz, jenseits von Greenwashing und leeren Versprechen, stellt die Felderer AG alle sieben Vertriebs- sowie die fünf Produktionsstandorte auf Ökostrom um. Seit Januar 2021 wird die Dienstwagenflotte durch Elektrofahrzeuge ersetzt, alle Pakete werden mit „UPS carbon neutral“ versendet. UPS carbon neutral unterstützt Projekte, die Emissionen ausgleichen, die durch den Transport der Sendung entstandenen sind.

Zudem wird noch im Jahr 2021 der Energieverbrauch von Heizungen in den Bürogebäuden der Felderer AG mithilfe von smarten Steuerungen gesenkt sowie das Home Office als neuer Standard etabliert. Alle Logistikcenter sind bereits mit LED-Röhren ausgestattet, was den Stromverbrauch für die Beleuchtung erheblich senkt. „Wir sind verpflichtet, in den Umweltschutz zu investieren“, sagt Klaus-Philipp Felderer. „Als Unternehmen haben wir eine starke Vorbildfunktion und können bei Mitarbeitern, Kunden und Partnern die Akzeptanz für gesellschaftlich und politisch notwendige Veränderungsprozesse schaffen.“

CO2-Kompensation in Ruanda: Energieeffiziente Kocher für Familien

Der Unternehmensslogan „Luft ist unser Leben“ bezieht sich bewusst auch auf den Klimaschutz. „Wir leben und lieben dieses Motto, weil es so vielschichtig ist. Gesunde Luft ist die Grundlage unseres Lebens. Wir betrachten das Motto als Auftrag, unseren Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit Luft zu leisten“, so Klaus-Philipp Felderer. Um das Thema Nachhaltigkeit greifbarer zu machen, kooperiert die Felderer AG mit der gemeinnützigen Stiftung myclimate. Die Non-Profit-Organisation myclimate berechnet den CO2-Fußabdruck von Unternehmen und treibt weltweit einen messbaren Klimaschutz voran.

Wenn eine CO2-Emission nicht vermieden werden kann, kompensiert die Felderer AG. In Ruanda unterstützt das Unternehmen ein Projekt für gesunde Luft im Wohnraum bei weniger Brennholzverbrauch: Energieeffiziente Kocher ersetzen die Drei-Steine-Feuerstellen der Familien in Ruanda, reduzieren die Abholzung und schützen damit den natürlichen Lebensraum der Berggorillas. Gleichzeitig verbessern die Kocher die Gesundheit der Frauen und Mädchen. Das Klimaschutzprojekt in Ruanda erfüllt mit dem Gold-Standard den strengsten, unabhängigen Qualitätsstandard. Der Gold-Standard wurde 2003 vom WWF und anderen Umweltschutzorganisationen ins Leben gerufen und stellt sicher, dass sowohl Projekte im Rahmen des Clean Development Mechanism (CDM) als auch im Rahmen der freiwilligen Offsetting den höchsten Qualitätsansprüchen genügen.

Moore retten, Klima schützen: Unterstützung des Projekts MoorFutures.

Neben dem internationalen Klimaprojekt in Ruanda engagiert sich die Felderer AG auch in Deutschland für mehr Umweltschutz. In Zusammenarbeit mit der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein GmbH unterstützt die Felderer AG das Projekt MoorFutures zum Wiederaufbau von intakten und nassen Mooren. Moore speichern doppelt so viel Kohlenstoff in ihren Torfen wie in den Wäldern weltweit enthalten ist und wirken so der Erderwärmung entgegen.

Durch den freiwilligen Beitrag der Felderer AG und der Kompensation von 121 Tonnen CO2 jährlich wird im wiedervernässten Königsmoor in der Region Rendsburg-Eckernförde der Klimaschutz vorangetrieben. Das Königsmoor ist Teil eines insgesamt rund 1200 Hektar großen Hochmoores, das im Verlauf des 20. Jahrhunderts durch Gräben und Drainagen stark entwässert wurde, um es als Grünland zu nutzen.

Jan Philipp Trusheim Corporate Partnerships Manager bei myclimate Deutschland fasst zusammen: „Die CO2- Emissionen der Fracht wurden von den myclimate-Umweltwissenschaftler*innen berechnet. Das daraus resultierende Volumen beträgt 607 Tonnen im Verhältnis 80/20, die die Felderer AG in Klimaschutzprojekten in Ruanda und Schleswig-Holstein bereits kompensiert hat.“ Zusätzlich unterstützt die Felderer AG mit einem Öko-Sponsoring die Wiedervernässung des Melkhover Moors auf Rügen. Diese Maßnahme führt zu Emissionsminderungen von etwa 50 Tonnen pro Jahr, was bei einer Projektlaufzeit von 30 Jahren etwa 1.500 Tonnen CO2 entspricht.

Klaus-Philipp Felderer und die Felderer AG haben sich die Reduzierung von CO2-Emissionen zu einer Aufgabe gemacht, die die zukünftige Unternehmensgeschichte prägen wird: „Felderer leistet heute und morgen seinen Beitrag zu Nachhaltigkeit und zum Klimaschutz. Das ist unsere Verantwortung. Und die nehmen wir sehr ernst.“

 

Luft ist unser Leben.

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